Noch so ein Wunder

Tausende Sterne, 

des Mondes fahles Licht.

Ich liege im Moos

so ganz tief allein und 

fühl der Erde sanftes Beben.

Zwischen den Baumwipfeln 

eine Ahnung von Himmel –

in der Nacht ist er grau –

und sich jagende Wolkenfetzen.

Kaum wag ich das Atmen und

staune stattdessen, wie schon so oft,

dass wir Menschen nicht in das Weltall fallen,

dass wir nicht taumeln, nicht torkeln, nicht trudeln,

weil unser Planet 

sich ständig in Kreisen dreht.

Was ist es, was hält, und warum?

Denn geht es nicht immer und immer 

nur um die eigene Achse herum.

Ein Wunder ist das.

Nach oben scrollen